Die merklichen Verbraucherpreissteigerungen der jüngeren Vergangenheit wirken sich auf das Vorsorgeverhalten der Bundesbürger aus. In einer repräsentativen Umfrage eines großen Versicherers gaben 41 Prozent an, infolge der Inflation weniger für den Ruhestand auf die Seite zu legen. 2023 waren es in einer Vorläuferumfrage 32 Prozent.
Etwas mehr als die Hälfte der Teilnehmer spart regelmäßig fürs Alter: 13 Prozent bis zu 100 Euro im Monat, 15 Prozent zwischen 100 und 200 Euro, 10 Prozent zwischen 200 und 300 Euro sowie 14 Prozent einen höheren Betrag. Ebenfalls 52 Prozent beträgt der Anteil derjenigen, die gern mehr in die langfristige Vorsorge investieren würden, aber nicht die Mittel dafür haben. Mit 35 Prozent verzichtet mehr als jeder Dritte gänzlich auf Sparbemühungen.
Um mehr Liquidität für die Altersvorsorge zu gewinnen, würden 31 Prozent am ehesten bei Restaurantbesuchen, Lieferdiensten und Ausgehvergnügen den Rotstift ansetzen. Bei Kleidung, Technikgeräten und dergleichen würden sich 30 Prozent einschränken, während 21 Prozent ihre Urlaube und Reisen beschneiden würden.